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Neues von den Wölfen

Siebter Sieg in Folge

Kieler Nachrichten

Rosige Aussichten für den TSV Altenholz in der Dritten Liga: Der TSVA hat seine englische Woche dank eines Überraschungserfolgs bei Eintracht Hildesheim mit 6:0 Punkten abgeschlossen. Trainer Torge Greve und seine Wölfe „genießen einfach den Moment“.

Die Drittliga-Handballer vom TSV Altenholz haben ein weiteres dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz im Aufstiegsrennen gesendet. Mit dem 33:30-Sieg beim Tabellenzweiten HC Eintracht Hildesheim beißen sich die Wölfe in der Spitzengruppe fest. „Keiner hat erwartet, dass wir so weit oben mitspielen“, stellte Trainer Torge Greve nach dem Erfolg seines Teams vor 1166 Zuschauern in der Volksbank-Arena fest.

Dass der TSVA mittlerweile zu den stärksten Teams der Liga zählt, belegen auch die nackten Zahlen: 12:0 Punkte im Jahr 2026 und insgesamt sieben Siege am Stück. „Im Moment geht es nicht viel besser. Aber das ist auch nur möglich, weil wir jede Woche hart arbeiten”, erklärte Greve. Die letzte Niederlage setzte es beim denkbar knappen 34:35 im Hinspiel gegen Hildesheim Ende November. „Wir genießen einfach den Moment und haben Spaß“ verriet Greve.

Mit dem Willen zur Revanche erwischten die Wölfe im Topspiel den besseren Start. Bereits nach 19 Minuten ließen die Gäste die sonst so lautstarken Heimfans beinahe vollständig verstummen – 8:16 zeigte die Anzeigetafel. „Wir haben fast perfekte erste 20 Minuten gespielt, in denen uns nahezu alles gelungen ist“, analysierte Greve.

Doch nach der ersten Auszeit stellten die Hausherren defensiv um und bliesen zur Aufholjagd. Die fünf Altenholzer Treffer in Serie zwischen der 17. und 19. Minute konterte Hildesheim seinerseits mit sechs Treffern hintereinander. Erst Lars Meereis konnte die elfminütige Torflaute der Wölfe beenden und traf zum 17:14-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang versuchten es die Wölfe zunächst ohne Kreisläufer. Ein Schachzug, mit dem Hildesheim nicht rechnete und dem die Eintracht wenig entgegenzusetzen hatte. Der Tabellenzweite schaffte es nicht mehr, das Spiel umzubiegen. „In der entscheidenden Phase hat Philip Saggau gut gehalten, und gleichzeitig stimmten die Lösungen im Angriff“, sagte Greve.

Mit 15 Paraden drückte Saggau dem Spiel seinen Stempel auf. Greve betonte trotzdem: „Das war eine überragende Kollektivleistung. Da möchte ich wirklich niemanden hervorheben. Ich bin sehr zufrieden.“ Am kommenden Sonntag (17.15 Uhr) gastiert Altenholz beim HC Empor Rostock und damit erneut bei einem Spitzenteam der Dritten Liga.

TSV Altenholz: Saggau (15 Paraden), Landgraf – Schwenke, Bornhöft 4, Seebeck 2, Ankermann 6, Szilagyi 2, Bergemann 4/2, Meereis, Glindemann 4, Johnsen, Hase 4, Kahmke 7.

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