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Neues von den Wölfen

Greve bejubelt „reifen Auftritt“ – TSV Altenholz fertigt Stralsunder HV mit 36:28 ab

Kieler Nachrichten

Nach der Niederlage im Topspiel gegen HC Empor Rostock hat der TSV Altenholz vor heimischer Kulisse die perfekte Reaktion gezeigt – und das trotz einer Handvoll Ausfällen. TSVA-Trainer Torge Greve überraschte den Gegner mit seiner Abwehrformation und lobte den Charakter seiner Mannschaft.

Die Heim-Wölfe haben wieder zugeschlagen. In der Dritten Handball-Liga hat der TSV Altenholz am Sonntagnachmittag das elfte von zwölf Heimspielen gewonnen. Gegen den Stralsunder HV überzeugte der TSVA vor 280 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle mit einem 36:28 (16:12)-Erfolg. Altenholz-Trainer Torge Greve zeigte sich nach Abpfiff begeistert von der Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs. Ich hatte nicht erwartet, dass wir das Spiel von vorneweg so dominieren.“

Der Sieg gegen den Mitkonkurrenten im Aufstiegsrennen war die kompletten 60 Minuten über nicht in Gefahr – obwohl bei den Wölfen ein halbes Dutzend an Spielern fehlte. Als Ersatz berief Greve den Sportlichen Leiter Tommy Fängler in den Spieltagskader, zu einem Einsatz kam es jedoch nicht.

Die Marschroute der Wölfe war nach nur 24 eigenen Treffern im letzten Spiel bei HC Empor Rostock klar ausgelegt: Mit einem geradlinigen Spielstil wollten die Wölfe schnell zum Abschluss kommen. Gesagt, getan! Nach gerade einmal 90 Sekunden warf Ben Szilagyi das dritte Tor für den TSVA. Um dem offensiven Dauerdruck der Gastgeber ein Ende zu setzen, nahmen die Stralsunder beim Stand von 3:8 nach sieben Minuten die erste Auszeit. „Wir haben den Gegner mit unserer 5-1-Abwehr überrascht. Durch die aggressive Verteidigung haben wir uns viele Bälle erspielt“, analysierte Greve.

Überschattet wurde die stürmische Anfangsphase der Heimmannschaft durch eine Verletzung des Altenholzer Außenspielers Klas Bergemann, der blutüberströmt auf dem Hallenboden liegend mehrere Minuten behandelt werden musste. Doch auch davon ließen sich die Wölfe nicht ausbremsen. Dank einiger Paraden von Torhüter Tom Landgraf und gewonnener Eins-gegen-eins-Duelle verteidigte der TSVA die souveräne Führung.

Ähnlich furios wie zu Spielbeginn startete das Wolfsrudel auch in die zweite Hälfte. Diesmal dauerte es nicht einmal sieben Minuten, bis die Gäste erneut das Timeout anmeldeten – bei einem Rückstand von 14:22 (37.). Mit insgesamt 15 Paraden von Landgraf und zehn Toren von Szilagyi ließ der TSVA in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. „Das war ein sehr reifer Auftritt. Die Mannschaft jault nach Niederlagen nicht rum, sondern zeigt Charakter“, lobte Greve.

TSV Altenholz: Saggau, Landgraf (15 Paraden) – J. Dahmke 5, Bornhöft, Seebeck 1, Meereis 1, Szilagyi 10/3, Bergemann 1, L. Dahmke 7, Glindemann 3, Fängler, Hase 3, Kahmke 5.

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