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Neues von den Wölfen

TSV Altenholz feiert „Sieg des Willens“ gegen mit Ex-Nationalspielern gespickten SV Plauen-Oberlosa

Kieler Nachrichten

Erfolgreicher Jahresausklang für den TSV Altenholz. Gegen das international erfahrene Ensemble vom SV 04 Plauen-Oberlosa ließ sich der TSVA auch von Fehlern und Rückständen nicht aus der Ruhe bringen, gewann mit 32:28. Tragende Rollen übernahmen dabei auch zwei Wölfe, die ihre Verträge verlängert haben.

Der TSV Altenholz hat gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa nach 60 Minuten harter Arbeit mit 32:28 (17:16) gewonnen und überwintert in der Dritten Handball-Liga auf Rang fünf. „Das war ein Sieg des Willens, eine wahre Teamleistung“, sagte TSVA-Coach Torge Greve.

In Abwesenheit des kranken Abwehrchefs Morten Dibbert stellten Simon Seebeck und Lars Meereis, der wie Rechtsaußen Klas Bergemann seinen Vertrag über das Saisonende hinaus verlängerte, den Innenblock gegen physisch starke Sachsen um international erfahrene Profis wie den ehemaligen tschechischen Nationalspieler Leos Petrovsky oder Matevz Kunst, slowenischer U20-Europameister von 2018 und bester Feldtorschütze der Staffel. 113 Tore erzielte der in Celje ausgebildete Rückraumshooter in 14 Spielen, neun davon am Sonnabendabend in Altenholz.

Vor 387 Zuschauern sammelten die Wölfe zunächst vor allem technische Fehler. Plauen zog auf 13:8 (17.) davon. „Wir kommen gegen solche Teams immer schwer ins Spiel, haben aber hinten heraus mehr Luft“, sagte der TSVA-Halbrechte Julius Schneider. „Das wussten wir vorher, daher sind wir auch nicht unruhig geworden. Dass wir durch unsere Fehler so viele Gegenstöße bekommen haben, war total ärgerlich.“ Die Altenholzer berappelten sich, auch durch die Paraden des eingewechselten Keepers Jasper Basenau. Mit dem Pausenpfiff traf Klas Bergemann per Siebenmeter zum 17:16.

Auch in Halbzeit zwei warfen die Wölfe alles rein, aber irgendetwas fehlte. Zum Beispiel Tore in 1:47 Minuten doppelter Überzahl. „Das ist manchmal so. Wie ein richtig guter Winkel auf Außen – es kribbelt in den Fingern, weil du denkst, du musst unbedingt ein Tor machen, aber es klappt nicht“, sagte Schneider. Statt beim Stand von 19:19 einen Vorsprung herauszuwerfen, hieß es nach dem Auffüllen erst 19:21 und wenig später 22:25.

Doch spätestens ab Minute 45 lief es für die Wölfe. Drei Tore von Nicolas Kahmke in Folge zum 29:26 bedeuteten die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte mit seinem fünften Treffer Schneider, der für seine Eins-gegen-eins-Aktionen ein Trainerlob einstrich. „Das ist einfach mein Spiel, mit meiner Größe bleibt vor allem gegen so einen Gegner ja auch nicht viel anderes“, sagte der 1,80-Meter-Mann grinsend.

Mit einem Dank an Fans und Helfer verabschiedeten sich die Wölfe von einem laut Greve „turbulenten Jahr“. „Es ist voll aufgegangen, wie wir uns Altenholz vorstellen: als echtes Team mit viel Leidenschaft. Und 20 Punkte sind dafür aktuell eine tolle Bestätigung.“

TSV Altenholz: Landgraf (3 Paraden), Basenau (7), Saggau (n.e.) – Schwenke 1, Schneider 5, Seebeck 6/2, Meereis, Bornhöft, Szilagyi 1, L. Dahmke 2, K. Bergemann 6/3, Glindemann, Hase 3, Kahmke 8, Johnsen n.e., Windeler n.e.

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