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Neues von den Wölfen

37:33-Heimerfolg über Hamburg-Barmbek: Wölfe behalten bei „Achterbahnfahrt“ die Oberhand

Kieler Nachrichten

Mit einer großen Portion Mühe haben die Drittliga-Handballer vom TSV Altenholz den nächsten Heimsieg eingefahren. Im 70-Tore-Spektakel ließen die Wölfe ihre Gegner aus Hamburg-Barmbek immer wieder herankommen. Starke Schlussminuten ließen TSVA-Trainer Torge Greve aufatmen.

Trotz mehrfacher Aufs und Abs konnte der TSV Altenholz in der 3. Handball-Liga den nächsten Heimsieg einfahren. Angefeuert von 322 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle steigerten sich die Wölfe in der Crunchtime und gewannen 37:33 (18:17) gegen die HG Hamburg-Barmbek. „Das war kein schöner Sieg, aber dafür ein wichtiger. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und Barmbek immer wieder zurück ins Spiel geholt“, zog Altenholz-Trainer nach dem Spielende Bilanz.

Im kleinen Derby gegen die Handballgemeinschaft legte der TSVA los wie die Feuerwehr – mit lautstarker atmosphärischer Begleitung beider Fanlager. Dank eines furiosen Starts erspielten sich die Wölfe bereits nach fünf Minuten einen 3:0-Vorsprung. Doch schon kurz darauf wurde es in der Halle und auf dem Feld still. Der Grund: TSVA-Rückraumspieler Noah Schwenke war böse umgeknickt, für ihn war die Partie frühzeitig beendet.

Von dem Verletzungsschock erholten sich die Wölfe in der Folge besser als die Gäste. Die erste Barmbek-Auszeit nach zehn Minuten beim Stand von 7:3 für die Gastgeber hatte sich angedeutet. Weil die HG danach die Intensität erhöhte und die Torhüter auf beiden Seiten keinen guten Tag erwischten, landete beinahe jeder Angriff im gegnerischen Kasten. Bis zur Pause rückte Hamburg-Barmbek auf 18:17 heran.

Greve reagierte noch vor der Halbzeitsirene und brachte Top-Scorer Nicolas Kahmke sowie Philip Saggau, der den glücklosen Keeper Tom Landgraf zwischen den Pfosten ersetzte. Besonders die Hereinnahme von Kahmke sollte fruchten: Nicht einmal acht Minuten benötigte der 20-Jährige für seine ersten fünf Treffer und korrigierte das Ergebnis nach zwischenzeitlichem Barmbek-Ausgleich auf 23:21 für die Wölfe.

Aufgrund der fehlenden Leichtigkeit, die womöglich mit der zweiwöchigen Spielpause zu erklären ist, glich der Gast aus der Hansestadt immer wieder aus. Erst als Landgraf zurück ins Tor rotierte, setzte sich der TSVA entscheidend ab. „Der Wechsel von Tom war die Wende“, erklärte Greve. Zwischen Minute 52 und 58 ließ Altenholz keinen Treffer mehr zu und zog auf 35:31 davon. „Wir haben nicht unser normales Niveau gefunden und trotzdem nicht den Faden verloren“, sagte Landgraf.

TSV Altenholz: Saggau (3 Paraden), Landgraf (10) – Schwenke 1, J. Dahmke 7, Bornhöft, Seebeck 4, Meereis 1, Szilagyi 5/3, Bergemann 1, L. Dahmke 2, Glindemann 1, Dibbert, Johnsen, Hase 7, Kahmke 8.

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