„Riesenerfolg!“ TSV Altenholz schlägt Plauen-Oberlosa und beendet Saison auf Platz vier
Kieler Nachrichten
Bei der letzten und gleichzeitig längsten Auswärtsfahrt der Drittliga-Saison hat sich der TSV Altenholz für eine starke Saison belohnt. Nach dem 35:32-Erfolg bei Plauen-Oberlosa beenden die Wölfe die Spielzeit auf Platz vier. Trainer Torge Greve zieht ein positives Saisonfazit.
Saisonziel erreicht: Der TSV Altenholz hat im letzten Drittliga-Spiel der Saison erneut Charakterstärke bewiesen und nimmt in der Schlusstabelle Platz vier ein. Trotz achtstündiger Anreise belohnten sich die Wölfe mit einem 35:32 (18:14)-Sieg beim SV 04 Plauen-Oberlosa. „Die Mannschaft hat genau das Gesicht gezeigt, was ich von ihr kenne und den positiven Gesamteindruck aus der Saison untermauert“, freute sich Altenholz-Coach Torge Greve
Vor 584 Zuschauern in der Kurt-Helbig-Halle fand ein stark dezimierter TSVA die perfekte Antwort auf die Heimniederlage vom letzten Wochenende – und bestätigte gleichzeitig eine einzigartige Serie: Die Wölfe haben in der gesamten Saison kein einziges Mal mehrere Spiele am Stück verloren. Eine Statistik, die als Sinnbild für die starke Moral der Greve-Sieben verstanden werden darf. „Wir waren diszipliniert und haben uns durchgebissen. Das war heute ein Spiegelbild der gesamten Saison“, sagte Greve.
Dabei musste der TSVA auch in Plauen einige Rückschläge verkraften. Erst musste Kreisläufer Lukas Hase das Feld mit einer Daumenprellung verlassen, dann war im zweiten Durchgang auch für den scheidenden Kapitän Hannes Glindemann verletzungsbedingt vorzeitig Schluss. Die Wölfe waren aber auch davon nicht zu stoppen. Sieben Minuten vor der Pause erspielte sich der TSVA erstmals eine Vier-Tore-Führung und brachte diese auch in die Pause.
Obwohl die Hausherren zehn Minuten vor Spielende bis auf 27:28 verkürzten konnten, zweifelte Greve nie am Sieg. „Vom Ergebnis her war das Spiel knapp, aber eigentlich war es ungefährdet“, erklärte Greve. Angeführt von einem starken Julius Schneider, der mit acht Treffern als bester Torschütze der Wölfe herausstach, ließ der TSVA in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen. „Dazu haben heute wieder einmal alle ihren Teil zu beigetragen“, lobte Greve.
Wie der Erfolgscoach die Saison seines Teams bewertet? Mit einer glatten Note zwei. „Der vierte Platz ist nach diesem Umbruch ein Riesenerfolg. Das war eine überaus erfolgreiche Saison für uns. Es gibt nicht viel zu meckern und wir freuen uns jetzt auf die Pause“, ließ Greve wissen.
TSV Altenholz: Saggau (9 Paraden), Landgraf (2 Paraden) – Schneider 8, Bornhöft 3, Seebeck 1, Meereis 3, Szilagyi 5/3, Bergemann, Glindemann 3, L. Dahmke 2, Johnsen 3, Hase 1, Kahmke 6.