Wölfe weiter tadellos: Greve lobt „Kollektivleistung“ beim 34:25-Auswärtssieg in Burgdorf
Kieler Nachrichten
Der Höhenflug der Wölfe hält an: Auch nach dem vierten Spieltag führt der TSV Altenholz die Tabelle der 3. Handball-Liga ohne Punktverlust an. Selbst TSVA-Trainer Torge Greve hat nach dem Sieg in Burgdorf nichts zu bemängeln.
Auch wenn beim TSV Altenholz nach vier Spieltagen noch niemand ernsthaft auf die Tabelle schauen will, dürfte der Begriff „Höhenflug“ den Saisonstart der Wölfe perfekt beschreiben. Beim TSV Burgdorf II baute der TSVA seine makellose Bilanz in der 3. Handball-Liga weiter aus und gewann deutlich mit 34:25 (17:12).
„Wir waren emotional komplett auf der Höhe. Als kollektives Team konnten wir heute unsere Leistung abrufen“, schwärmte TSVA-Coach Torge Greve. Die harte Arbeit im Sommer zahle sich aus, so Greve: „Das bestätigt uns in dem, was wir in der Vorbereitung gemacht haben.“
Selbst ein 3:5-Rückstand gegen eine mutige und junge Burgdorfer Mannschaft ließ die Wölfe am Samstagabend kalt. „Am Anfang haben wir uns gegen die offensive Deckung schwergetan“, ordnete Greve ein. Doch schon bald sah dieser mit Freude an, wie seine Mannschaft eine Serie von fünf Treffern startete, mit drei Toren vorn lag und die erste Führung (11.) in der Folge auch nicht mehr aus der Hand gab.
Egal ob Lars Meereis im Rückraum, Ben Szilagiyi auf den Außen oder Sam Richard als Kreisläufer – alle Altenholzer konnten überzeugen. „Wir konnten die volle Bandbreite des Kaders nutzen“, sagte Greve. Dementsprechend früh war der vierte Sieg im vierten Saisonspiel in trockenen Tüchern.
Bis zum Schluss hielten die Wölfe die Konzentration hoch, sodass die Burgdorfer nicht mehr ins Spiel zurückfanden und der Matchplan von Greve für die zweite Halbzeit voll aufging. „Wir wollten den Druck von vor der Pause weiter mitnehmen.“ Mit viel Durchschlagskraft im Angriff schaffte es der TSVA immer wieder, kleine Torserien aufzubauen und die Hausherren klar auf Distanz zu halten.
Doch auch Greve weiß, dass nächste Woche womöglich ein ganz anderer Wind wehen wird. Statt einer beinahe leeren Tribüne in Burgdorf erwartet den TSVA im Derby bei der HSG Eider Harde ein Hexenkessel. In dieser Form scheint es aber deutlich mehr als eine Halle voller gegnerischer Fans zu brauchen, um makellose Wölfe zähmen zu können.
TSV Altenholz: Basenau, Landgraf (7 Paraden) – Cremer, Glumm 6, Brütt 5, Dahmke 6, Szilagyi 6, Bornhöft, Bergemann 2, Wagner, Meereis 1, Strothmann 2, Richard 1, Eickhoff 1, Hase 1, Kahmke 6.