Wölfe „bleiben cool“: TSV Altenholz gewinnt 32:25 im Hexenkessel der Sportfreunde Söhre
Kieler Nachrichten
Mit gerade einmal zehn Feldspielern und zwei Torhütern hat der TSV Altenholz sein Auswärtsspiel in Söhre gewonnen. Wölfe-Trainer Torge Greve freute sich über eine „reife und erwachsene“ Leistung seiner Mannschaft und darf weiter auf den DHB-Pokal hoffen.
Vierter Streich in Folge: Ein dezimierter TSV Altenholz-Kader hat in der dritten Handball-Liga den nächsten Sieg eingefahren. Trotz Personalsorgen lieferte die Mannschaft von Trainer Torge Greve eine souveräne Leistung beim 32:25 (15:12)-Sieg bei den Sportfreunden Söhre ab. Vor 386 Zuschauern in der Sporthalle-Diekholzen waren Nicolas Kahmke (12 Tore) und Klas Bergemann (8) die treffsichersten TSVA-Akteure.
Greve gab sich angesichts des deutlichen Endresultats zufrieden. „Das war eine reife und erwachsene Leistung“, so der Wölfe-Coach. „In der hitzigen Atmosphäre sind wir als Mannschaft cool geblieben und haben die richtigen Lösungen gefunden.“
Mit nur zehn Feldspieler und zwei Torhütern legte der TSVA früh vor und führte nach 20 Minuten mit 10:7 gegen die vom Abstieg bedrohten Hausherren. Nach dem Wechsel baute das Wolfsrudel den Vorsprung bis auf 18:13 aus, ehe Söhre wieder in die Spur fand und binnen neun Minuten auf 19:19 gleichstellte. „In der Phase waren wir ein bisschen zu passiv“, gestand Greve ein.
Als Reaktion auf die stärker werdenden Gastgeber nahm der TSVA eine vor – mit gewünschtem Effekt. Neun Minuten vor Schluss zogen die Gelb-Schwarzen davon und führten komfortabel mit 27:21. „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Ding weitergespielt“, kommentierte Greve.
Mit dem Erfolg machten die Wölfe ihren sechsten Sieg aus sieben Partien seit Anfang März klar. Einzig und allein das Heimspiel gegen den damaligen Tabellenführer Braunschweig hat der TSVA verloren, wovon sich die Greve-Sieben aber schnell erholte. „Wir spielen mit einem Selbstverständnis in unserem Spiel. Nach Rückschlägen ist die Mannschaft immer wieder stärker zurückgekommen“, sagte der Coach.
Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) erwartet der TSVA mit der Zweitauswahl der Berliner Füchse zum finalen Heimspiel der Saison einen echten Top-Gegner. „Das wird ein Highlight. Was Geileres gibt es eigentlich nicht zum Abschluss“, fieberte Greve dem Duell mit den Füchsen entgegen. Und für den TSVA geht es durchaus noch um etwas: Beenden die Wölfe die Saison mindestens auf Platz drei, sind die Altenholzener automatisch für den DHB-Pokal in der nächsten Spielzeit qualifiziert.
TSV Altenholz: Saggau, Landgraf – Schneider 2, Bornhöft, Seebeck 2, Meereis 1, Szilagyi 2, Bergemann 8/7, Glindemann 5, Johnsen, Hase, Kahmke 12.