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Neues von den Wölfen

Heimspielpremiere geglückt: TSV Altenholz lässt gegen Oranienburger HC nichts anbrennen

Kieler Nachrichten

Trotz einiger Ausfälle steht der TSV Altenholz in der 3. Handball-Liga mit einer makellosen Bilanz von 4:0 Punkten da. Beim Heimspielauftakt gegen den Oranienburger HC zeigt die Mannschaft von Trainer Greve „viele Höhen und Tiefen“. Ein Neuzugang trumpft mit elf Toren auf.

Die Handballer des TSV Altenholz haben ihr erstes Heimspiel in der neuen Drittligasaison für sich entschieden. Mit 36:29 (18:14) setzten sich die Wölfe in der Edgar-Meschkat-Halle gegen den Oranienburger HC durch. „Ich bin froh, dass die Mannschaft dieses nicht ganz so einfache Spiel angenommen hat. Es gab heute viele Höhen und Tiefen“, lautete das Fazit von TSVA-Trainer Torge Greve.

Auch ohne Leistungsträger wie Rasmus Ankermann, Ben Szilagyi, Tom Landgraf und Nicolas Kahmke gab es für die Wölfe im Vorfeld nur ein Ziel: Der zweite Sieg im zweiten Spiel sollte her. Doch obwohl der TSVA schon früh den Ton angab, blieb der Gast aus dem Osten zunächst in Schlagdistanz. „Ich erwarte in den ersten Minuten ein bisschen mehr Galligkeit. Da hätte man früher ein Zeichen an den Gegner setzen können“, meinte Greve.

Erst gegen Mitte der ersten Hälfte schafften es die Hausherren, das eigene Tempospiel aufzuziehen, und zogen innerhalb von sechs Minuten von 7:5 auf 13:7 davon. Mit einer Vier-Tore-Führung im Rücken ging es für die Wölfe in die Pause, nachdem Lars Meereis pünktlich zur Halbzeitsirene den Ball zum 18:14 ins Tor gewuchtet hatte.

Doch durch technische Fehler und mangelhafte Abstimmung im Abwehrblock kamen die Gäste plötzlich bis auf zwei Tore heran. „Wir standen nicht immer kompakt in der Abwehr und haben zu viele Tore durch die Mitte bekommen“, erklärte Torwart Jasper Basenau. Entsprechend deutlich erinnerte Greve seine Mannschaft in der darauffolgenden Auszeit an den Matchplan. „Wir wollten eigentlich mehr Ruhe im Spiel haben. Stattdessen holen wir den Gegner zurück in die Partie“, so Greve.

Angeführt von Kapitän Klas Bergemann, der zehn Treffer beisteuerte, verinnerlichten die Wölfe die Worte ihres Trainers und schraubten die eigene Fehlerquote nach unten. Ein Mann fiel dabei besonders positiv auf: Neuzugang Jari Glumm, der nicht nur wegen seiner elf Tore zu den besten Akteuren auf der Platte zählte. Genau wie Lauro Strothmann, ebenfalls neu im Wolfsrudel, brauchte auch Glumm kaum Eingewöhnungszeit und ist nach nur drei Pflichtspielen nicht mehr aus der ersten Sieben wegzudenken. „Ich habe mir für die Saison vorgenommen, das abzurufen, was der Trainer von mir verlangt. Das hat bislang auch gut geklappt, aber es gibt auch noch Luft nach oben“, sagte der beste Schütze des Tages.

Spätestens mit dem Treffer zum 30:24 (52.) bestand kein Zweifel mehr am ersten Altenholzer Heimsieg der neuen Saison – auch weil dem Gast allmählich die Puste ausging. Die deutlich jüngeren Wölfe konnten hingegen noch einen Gang höher schalten. „Immer wenn wir das Tempo angezogen und konzentriert agiert haben, waren wir die klar bessere Mannschaft“, sagte Greve.

Nicht nur der Coach, sondern auch Keeper Basenau konnte der Leistung im ersten Heimspiel Positives und Negatives abgewinnen. „Die Gefühle sind durchmischt. Wir können zufrieden sein mit dem Saisonstart. Trotzdem hat man in unserem Spiel noch einige Defizite gesehen.“

Weiter geht es für die bis dato makellosen Wölfe mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger den NHV Concordia Delitzsch. Zu Hause will der TSVA am Samstagabend (18.30 Uhr) die nächsten zwei Punkte einfahren – am liebsten mit verbesserter Personallage.

TSV Altenholz: Saggau (11 Paraden), Basenau (3) – Cremer 1, Glumm 11, Brütt 4, Meereis 2, Dahmke, Bornhöft 2, Bergemann 10/3, T. Ankermann, Wagner, Strothmann 4, Richard 1, Eickhoff, Hase, Stübinger 1.

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