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Neues von den Wölfen

„Von der ersten Sekunde an wach“: TSV Altenholz meistert Auftakthürde in Stralsund

Kieler Nachrichten

Der TSV Altenholz hat die Auftakthürde in der 3. Handball-Liga mit Bravour gemeistert. Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung brachten die Wölfe ihren Vorsprung beim Stralsunder HV über die Zeit.

Die Handballer vom TSV Altenholz machen in der 3. Liga da weiter, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört haben. Beim Stralsunder HV feierten die Wölfe einen knappen 32:29 (16:15)-Erfolg zum Saisonauftakt.

„Die Mannschaft hat eine couragierte Leistung gezeigt, und wir waren von der ersten Sekunde an wach. Der Sieg heute war nicht selbstverständlich“, lobte TSVA-Trainer Torge Greve, dessen Team die Pokalniederlage von letzter Woche gegen den VfL Lübeck-Schwartau offenbar schnell verarbeitet hatte.

Auch ohne Torhüter Tom Landgraf und Top-Torjäger Nicolas Kahmke, dafür aber mit Ben Szilagyi und Rasmus Ankermann zeigten sich die Wölfe von der Stimmung in der Vogelsanghalle unbeeindruckt. Nach minimalen Startschwierigkeiten drehten die Gelb-Schwarzen den Spielstand von 1:3 auf 8:5. „Wir waren giftig, hellwach und haben gezeigt, was wir können“, kommentierte Greve.

Doch Stralsund hielt dagegen, blieb dran und lag zur Pause mit nur einem Tor hinten. Auch danach führten die Gäste meist mit ein oder zwei Toren, kassierten zwischendurch aber immer wieder den Ausgleich. „Wir haben es leider nicht geschafft, uns frühzeitig abzusetzen“, stellte Greve fest.

Neben Ankermann (sechs Tore), Szilagyi (fünf Tore) und Kapitän Klas Bergemann waren es vor allem Neuzugänge wie etwa Jari Glumm oder Lauro Strothmann, die Präsenz auf der Platte zeigten und ihr Potenzial abriefen. „Die Neuzugänge haben eine gute Leistung gezeigt, egal ob Lauro in der Abwehr oder Jari und Jonas (Brütt, d. Red.) im Angriff“, sagte Greve. Bis drei Minuten vor der Schlusssirene führte der TSVA hauchzart mit einem Tor, ließ dann aber nichts mehr zu und tütete den Sieg durch zwei weitere Treffer vom besten Altenholzer Torschützen Bergemann ein.

Allzu viel Zeit zum Feiern bleibt den Wölfen allerdings nicht, am nächsten Samstag (18.30 Uhr) geht es in der 3. Liga weiter: Zum ersten TSVA-Heimspiel gastiert der Oranienburger HC in der Edgar-Meschkat-Halle.

TSV Altenholz: Saggau (6 Paraden), Basenau (5 Paraden) – Cremer, Glumm 4, Brütt 4, Meereis 2, Bornhöft, Bergemann 7, R. Ankermann 6, Szilagyi 5/2, Wagner, Strothmann 2, Richard, Eickhoff, Haase 2, Stübinger.

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